Fair Fashion how to



Nun bin ich schon seit knapp einem halben Jahr bemüht mein Kaufverhalten zu hinterfragen und die großen bösen Modeketten nicht mehr zu unterstützen. 


Der Auslöser dafür waren verschiedene Dinge, aber auch die Tatsache, dass deutsche Unternehmen nicht nur die Mitarbeiter sondern auch die Praktikanten ausnehmen. #grunerundspar

Das wollte ich selbst nicht und das möchte ich auch nicht für Menschen, die in anderen Ländern unter noch schlimmeren Konditionen arbeiten müssen.

Und da der Mensch nunmal ein Gewohnheitstier ist, muss man sich auf so eine Veränderung erstmal einstellen.
Klar ist es nicht leicht, sich immer zurück zu nehmen und sich selbst Dinge zu verneinen. Manchmal kommt man sich vor wie ein Junkie, der immer nur den "bösen Stoff" zu sich genommen hat und jetzt einen auf #cleaneating macht - halt nur mit Klamotten.

Was sich bisher an meinem (Kauf-) Verhalten geändert hat am Beispiel von Hashtags:

#whomademyclothes : Ich schaue auf's Etikett. (Made in China/ Thailand/ India/etc versuche ich zu vermeiden.) Dazu auch mehr in diesem Post.

#vintage : Wenn mir etwas doch sehr gefällt was nicht fairtrade ist, versuche ich es im Second Hand zu kaufen oder über Kleiderkreisel, Mädchenflohmarkt, Ebay oder lokale Flohmärkte.

#supportyourlocals : Ich unterstütze lokale Shops und Designer, Antiquitäten-Händler und Flohmarkt-Verkäufer, die ein Start-Up Unternehmen haben.
Mein liebster Laden in Köln: Ehrenfeld Apparel

#DIY : Ich mache aus alt neu: Ein altes Shirt das ich nicht los werde bekommt einen neuen Anstrich oder die Arme ab. Oft dient es auch als Sportshirt.

Wo man sonst noch shoppen kann:

Dear Goods in München / Berlin
Grüne Erde  in Köln / München/ Hamburg/ weitere
Maas Natur in Hamburg / Berlin/ Bielefeld/ weitere
Urban Outfitters (Die haben eine Vintage-Abteilung!)
Glore in München/ Hamburg
Asos (Reclaimed Vintage und Green Room Eco Edit)
bleed clothing  cool und sportlich, perfekter Ersatz für geläufige Skaterfashion

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen