schwarze Wandfarbe Do's and Don'ts





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Es wird Interior-lastig auf dem Blog aber ich denke mal das ist interessanter als über 20 Tagescremes zu berichten ;)

Jene, die mein Zimmer gesehen haben wissen, dass ich eine schwarze Wand habe.
Viele finden das total unheimlich und fragen mich ob ich auf der Gothic-Schiene wäre– was totaler Quatsch ist. Andere finden das total toll und trauen sich das selbst kaum, obwohl sie es schön finden.
Ich selbst könnte gar nicht mehr ohne schwarze Wand, es bringt einfach Tiefe und Struktur in einen Raum und hebt helle Möbel einfach perfekt hervor. Besonders Poster, ob jetzt bunt oder monochrom, wirken auf schwarzem Hintergrund viel lebendiger.

Für diejenigen, die sich auch gerne mal sowas zulegen möchten habe ich ein paar einfache Tipps als Do’s and Don’ts aufgezählt. Viel Spaß also beim Wändestreichen! :P

Do’s

1)   Helle Möbel vor die Wand – das hebt diese hervor. Besonders passend bei schönen Antikmöbeln oder auch einer Garderobenstange.

2)   Bitte auch Farbe ­– Farbige Gegenstände wirken direkt viel lebendiger, was auch in der Farbtheorie erklärt wird. Farbiges wirkt auf dunklem Hintergrund besser als auf hellem. Auf Hell wirken Farben schneller blass.

3)   Einen Rahmen bilden – Nicht die ganze Wand, sondern oben und an den Seiten ein wenig weißen Rand lassen. Damit bildet man einen schönen Rahmen und das schwarz wirkt viel eleganter als randlos. Außerdem wirken die Wände demnach höher bzw. breiter.

Don’ts

1)   Schwarz auf Schwarz – Ich habe mal mein schwarzes Klavier an die schwarze Wand gestellt. Das wirkt sehr dunkel und „frisst“ das schöne Klavier auf. Wenn man seinen Schreibtisch an die schwarze Wand stellt sieht man Kabel weniger. Also Schwarz nur auf Schwarz wenn man etwas verbergen will.

2)   Auf die Tapete achten! – Zu dünne Tapete macht, dass kleine Unebenheiten unter der Tapete schneller sichtbar sind. Eine etwas dickere Tapete gleicht sowas wieder aus.

3)   Eine schwarze Wand braucht Platz – So wie an jeder Wand ein wenig Platz sein sollte, sollte auch eine schwarze Wand „Platz zum Atmen“ haben. Sonst kann das Ganze schnell chaotisch und gestresst wirken. Hier ist die Devise „Weniger ist Mehr“: Wenige einfache Möbelstücke mit kleinen „Eyecatchern“ wirken kunstvoll drapiert was angenehmer für's Auge ist.

Bei vielen anderen Wandfarben können diese Tipps auch hilfreich sein, besonders wenn man sich an dunklere Farbe trauen will. Ich habe in meinem jetzigen Zimmer als weitere Wandfarben Weiß und Taupe, einen warmen Grau-Beige-Ton, der das Schwarz ein wenig erdet.

Ich hoffe ich konnte euch ein bisschen Input geben und freue mich über eure Erfahrungen mit dunkler Wandfarbe!

Cigdem xx

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